GUIDOR

Hersteller-Link

http://www.guidor.com/de_de/

 

Erfolg mit alloplastischen GUIDOR Biomaterialien

Eine geführte Geweberegeneration (GTR = Guided Tissue Regeneration) mit der bioresorbierbaren matrix barrier von GUIDOR (GUIDOR matrix barrier) kann als unterstützende Maßnahme bei der Behandlung von defizitärem parodontalem Gewebe in Betracht gezogen werden. Im Anschluss an die atraumatische Extraktion nicht erhaltungswürdiger Zähne kann eine Alveolenaugmentation oder ein Verfahren zur Erhaltung des Kieferkamms mithilfe von GUIDOR easy-graft durchgeführt werden. Wenn eine implantatgetragene Restauration geplant wird, können eventuell vorliegende knöcherne Defekte vor oder zeitgleich bei der Implantatinsertion behandelt werden. Für solche Fälle stehen die GUIDOR easy-graft und GUIDOR calc-i-oss Knochenersatzmaterialien sowie die GUIDOR matrix barrier in diversen Produktvarianten (Konfigurationen) als Hilfsmittel bei der Korrektur der Defekte zur Verfügung.

GUIDOR easy-graft

GUIDOR calc-i-oss

GUIDOR matrix barrier

 

Die vorteilhafte Synergie aus biologischer Struktur, einfacher Handhabung und Herkunft des Materials

Der Erfolg der regenerativen Produkte von GUIDOR ergibt sich aus folgenden drei Grundprinzipien:

Stabilität:

Stabilität ist ein biologisches Schlüsselprinzip für eine vorhersagbare Knochenregeneration. Die regenerativen GUIDOR Produkte wurden spezifisch dafür entwickelt, der Implantatstelle Stabilität zu geben.

Optimierte Handhabung:

Neue technische Entwicklungen ermöglichen eine flexiblere Kontrolle von physikalischen Parametern wie der Resorptionsrate und der technisch-physischen Form. Die regenerativen GUIDOR Produkte erfüllen die spezifischen Anforderungen des Zahnarztes.

Herkunft des Materials:

Autologer Knochen gilt trotz seiner Einschränkungen als der „Goldstandard“ bei der Behandlung. Zahnärzte und Patienten, die nach Alternativen suchen, können zwischen Produkten wählen, bei denen das Ausgangsmaterial bei verstorbenen Spendern (Leichen-Allotransplantat) oder Tieren (Xenotransplantat) entnommen wurde, oder die synthetischen Ursprungs (alloplastisches Ersatzmaterial) sind. Die regenerativen GUIDOR Produkte sind zu 100 % alloplastisch und enthalten keinerlei Substanzen tierischen oder humanen Ursprungs.

Fortschritt durch neue Technologie

Im Unterschied zu Materialien, die aus Allotransplantaten (von Leichenspendern stammend) oder Xenotransplantaten (tierischer Herkunft) hergestellt werden, ist bei alloplastischen Produkten das Risiko der Übertragung von Krankheitserregern oder einer Abstoßungsreaktion naturgemäß reduziert. Zudem bestehen auch keinerlei moralischen, emotionalen oder religiösen Bedenken gegen ihre Verwendung. Eine weitverbreitete, zunehmende Ablehnung der Xenotransplantat-Materialien tierischen Ursprungs hat zu einem raschen Anstieg der Verwendung alloplastischer Materialien geführt.
Alloplastische Materialien sind keineswegs neu – zu den ersten vorgeschlagenen Materialien gehörten aus Glas abgeleitete Biokeramiken. Ähnlich wie in der Elektronik werden neue Technologien und biotechnologische Verfahren entwickelt, die eine Anpassung der Materialzusammensetzungen ermöglichen. Gefördert wird diese Entwicklung auch durch Anforderungen von Chirurgen in der Orthopädie, wo die Implantation resorbierbarer Materialien vorherrschend ist: Alloplastische Materialien bieten den Vorteil einer vorhersagbaren biologischen Reaktion nach der Implantation.
Aufgrund der flexibleren Kontrolle der physikalischen Eigenschaften können alloplastische Materialien mit unterschiedlichen Resorptionsraten und in einer Vielfalt von Formen angeboten werden, wie z. B. Granula (GUIDOR calc-i-oss) oder konsistente und modellierbare in-situ härtende Darreichungsformen (GUIDOR easy-graft). Die derzeitigen alloplastischen Technologien (der 3. Generation) bieten – unterstützt durch wissenschaftliche Forschung bei typischen dentalen Indikationen – die Leistungsfähigkeit und Handhabungseigenschaften, die von Zahnärzten im Hinblick auf Patientenakzeptanz, Einfachheit und Vorhersagbarkeit gefordert werden(1).

 

Einschränkungen von autologem Knochen…

Autologer Knochen enthält Zellen, die für die Regeneration erforderlich sind. Seine Anwendung in der allgemeinen Praxis ist allerdings durch mehrere Faktoren eingeschränkt:
Zweite Intervention: Es ist ein zweiter chirurgischer Eingriff erforderlich, um das autologe Knochenmaterial zu entnehmen.
Chirurgische Kompetenz: Um die Stelle, an der das Transplantat eingesetzt wird, vital zu erhalten, ist deren Blutversorgung notwendig, was eine bestimmte chirurgische Kompetenz des Zahnarztes bei der Präparation des Periosts und der zugehörigen Blutgefäße erfordert.
Morbidität: Bei bis zu 55 % der Fälle wurden Empfindlichkeitseinbußen & Schmerzen dokumentiert(2).
Kontamination: Die bedeutendsten Quellen bakterieller Kontamination sind Knochenfilter und -schaber(3, 4).
Vitalität: Die Vitalität des aufbereiteten Gewebes kann nicht konsistent gezeigt werden(4).
Resorption: Nach einem Jahr wurden Volumenverluste von 30–60 % festgestellt(5).

Platzierung eines autologen, aus dem Kinn entnommenen Knochenblocks(6)

…treiben die Nachfrage nach alloplastischen Biomaterialien an

Zahnärzte und Patienten, die Alternativen zu autologem Knochen oder Knochenmaterial wünschen, das aus Knochen von verstorbenen Spendern oder Tieren gewonnen wird, sollten sich für die 100%ig alloplastischen Technologien von Sunstar GUIDOR entscheiden.

 

Literatur- und Quellenangaben:
1. PASS” Principles for Predictable Bone Regeneration. Wang, and Boyapati: Implant Dentistry, Vol15, Number 1, 2006.
2. Buser D, et al. Localized ridge augmentation with autografts and barrier membranes. Periodontology 2000 19, 151-159.
3. Rita A. Hitti and David G. Kerns, Guided Bone Regeneration in the Oral Cavity: A Review. The Open Pathology Journal, 2011, 5, 33-45.
4. Graziani, F, et al. A Systematic review of bone collectors, JOMI, Vol:22,5,2007,729-735.
5. Sorbonne. L, et al. Volume changes of autogenous bone grafts after alveolar ridge augmentation of atrophic maxillae and mandibles. JOMI Volume 38, Issue 10, Oct 09, 1059–1065.
6. Image courtesy of Dr. Minas Leventis, Athens University (Greece), private practice in London (UK).